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Schallzahnbürsten von Philips: Gute Noten für EasyClean und DiamondClean

Das niederländische Unternehmen Philips hat ausschließlich Schallzahnbürsten im Angebot. Drei Modelle für Erwachsene haben bei Vergleichstests mit "Gut" abgeschnitten, eine Kinderzahnbürste wurde mit Einschränkungen ebenfalls gut benotet.

Die Produktbezeichnungen von Philips können leicht in die Irre führen. Oft werden die Sonicare-Schallzahnbürsten nur mit dem Namen der Serie gekennzeichnet, obwohl es sich um unterschiedliche Versionen handelt, die sich im Detail unterscheiden. Im Zweifelsfall erlaubt die Produktnummer (HX...) eine eindeutige Zuordnung.

Die Philips Sonicare-Reihe unterscheidet sich stark in der Ausstattung, aber nur geringfügig in der Putzleistung

Günstige Modelle

CleanCare

Den Einstieg in die Philips Sonicare Schallzahnbürsten bieten Modelle, deren Bürstenkopf sich 31 000-mal pro Minute bewegen. Am preisgünstigen ist dabei die Serie CleanCare, deren Ausstattung sich allerdings auf einen Timer beschränkt. Die Betriebsdauer des Akkus beträgt 95 Minuten.

In einem Vergleich der Stiftung Warentest1 wurde das Modell HX3212/01 mit der Endnote "Befriedigend" bewertet. Die Handhabung konnte dabei überzeugen, aber die Putzleistung reichte nur zu einem Platz im Mittelfeld.

EasyClean

Die etwas kostspieligere Sonicare EasyClean konnte die Stiftung Warentest überzeugen - die Version HX6511/50 wurde in einem Vergleichstest2 von 2013 mit "Gut" benotet. Das Gerät hat nur ein Putzprogramm, der Akku hält aber stolze 206 Minuten durch. Das Nachfolgemodell EasyClean 3 erreichte in einem Test von 2019 allerdings nur die Note "Befriedigend"6.

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  • eine Putzeinstellung, mit Eingewöhnungsmodus
  • gute Zahnreinigung und Handhabung
  • mit Timer, vergleichsweise angenehmes Betriebsgeräusch
  • Akkuladung hält 206 Minuten

Mittelklasse

HealthyWhite+

In der etwas gehoben Preisklasse vollführen die Bürstenkopfe 62 000 Bewegungen pro Minute und kommen mit einem Reiseetui als Grundausstattung. Modelle der Serie HealthyWhite+ bieten zwei Putzprogramme, einen eingebauten Timer und erlauben die Einstellung der Putz-Intensität.

FlexCare

Die Serie FlexCare glänzt je nach Modell mit bis zu fünf Putzprogrammen und einem Drucksensor. Aus einem Vergleich der Stiftung Warentest von Januar 20171 ging das Modell Flexcare Platinum (HX9111/20) als drittbeste Zahnbürste mit der Gesamtnote "Gut" hervor.

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  • zweitbeste Zahnreinigung im Test
  • drei Putzeinstellungen mit je drei Intensitätsstufen
  • wird zu viel Druck ausgeübt, vibriert das Handstück
  • Akku hält 128 Minuten

Oberklasse

DiamondClean

Die teuersten Geräte der Serie DiamondClean glänzen durch eine gehobene Ausstattung. Eine Ladestation im Zahnputzglas und oft auch ein Reiseetui mit USB-Anschluss sind im Kaufpreis inbegriffen. Das Modell HX9332/04 konnte auch die Stiftung Warentest3 im Jahr 2013 überzeugen: Die Leistung bei der Zahnreinigung wurde mit "Sehr Gut" bewertet, als Gesamtnote gab es ein "Gut". Auch hier ist mittlerweile ein Nachfolgemodell erhältlich

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  • fünf Putzprogramme
  • Reiseetui mit USB-Anschluss und Netzadapter
  • Aufladung über edles Zahnputzglas
  • Akkuladung hält 108 Minuten

DiamondClean Smart

Die Serie DiamondClean Smart verfügt zusätzlich über Sensoren in der Zahnbürste, die den Putzvorgang verfolgen und Daten per Bluetooth an eine Sonicare App im Smartphone übertragen.

Im letzten Test der Stiftung Warentest vom Januar 2019 stellt das Modell Sonicare 9300 Diamond Clean Smart (HX9903/03) den Testsieger6: Die Gesamtnote war "Gut", bei der Zahnreinigung gab es sogar ein "Sehr Gut".

Kritisch sahen die Prüfer allerdings die dazugehörige Smartphone App: Die Anzeigen waren teilweise verwirrend, unzuverlässig und schlecht lesbar. Zudem erwies sich die App als Datensammler, die im ungünstigsten Fall Erkenntnisse über die Nutzer weitergibt.

Schallzahnbürsten für Kinder

Das speziell für Kinder entwickelte Modell Sonicare for Kids* hat sowohl bei der Stiftung Warentest4 als auch der Zeitschrift ÖKO-Test5 mit "Gut" abgeschnitten - empfehlenswert ist es allerdings nur für Kinder ab sieben Jahren. Der Putzmodus für kleinere Kinder musste sich hingegen mit der Note "Ausreichend" begnügen. ÖKO-Test bemängelte weiterhin, dass im Griff der Bürste eine überhöhte Konzentration des Schadstoffs Naphthalin zu finden ist.

Fazit

Philips bietet zahlreiche Schallzahnbürsten an, die von der Stiftung Warentest meist gut bewertet wurden. Die Unterschiede in der Ausstattung sind jedoch beträchtlich: Von der einfachen EasyClean* bis zur üppig ausgestatteten DiamondClean* wird ein breites Spektrum abgedeckt. In der Mittelklasse ist auch die FlexCare Platinum* empfehlenswert.

Über Philips
Die Firma Philips wurde 1891 im niederländischen Eindhoven als Familienunternehmen gegründet und produzierte anfangs nur Glühlampen. Neben einer großen Elektrosparte engagiert sich Philips seit 1927 auch in der Medizintechnik: Für den Konsumenten sind das vor allem Schallzahnbürsten, Krankenhäuser werden aber etwa auch mit bildgebenden Verfahren beliefert.

Quellen und weiterführende Literatur

  • 1 Stiftung Warentest, Im Putzlabor, test 01/2017 (Link)
  • 2 Stiftung Warentest, Schnelle Schrubber, test 12/2013 (Link)
  • 3 Stiftung Warentest, Billig schlägt teuer, test 04/2013 (Link)
  • 4 Stiftung Warentest, Putzen wie die Großen, test 01/2015 (Link)
  • 5 ÖKO-TEST, ’nen Zahn zulegen, Jahrbuch für Kleinkinder 2015 (Link)
  • 6 Stiftung Warentest, Auch günstig kann glänzen, test 01/2019 (Link)
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